Aufbauend auf Ihren Jagdschein bieten wir laufend Fortbildungen zu unterschidlichsten Themenfeldern an.

Kundige Person

In der Schulung zur Kundigen Person erfahren Sie die rechtlichen und praktischen Hintergründe zur Vermarktung von Wildfleisch.

Damit der Jäger in der Produktion und im Umgang mit Wildbret sachkundig umgehen kann, muss er als Kundige Person anerkannt sein.

Ein Jäger ist als „kundige Personen“ anzuerkennen, wenn die entsprechenden Voraussetzungen einer Weiterbildungsmaßnahme erfüllt sind.

Die Aufgaben einer „kundigen Person“ sind die Untersuchung des erlegten Wildes, die Bewertung der Verhaltensweise sowie die Information über mögliche Umweltkontaminationen.

Die „kundige Person“ bescheinigt bei der Wildbrethygiene bedenkliche Merkmale nach Verordnung 854/2004 Anhang I Abschnitt IV Kapitel VIII sowie den hygienischen Umgang mit dem Wildbret.

Bei Gesellschaftsjagden ist es ausreichend, wenn eine kundige Person diese verantwortungsvolle Aufgabe übernimmt.

Trichinenentnahme

Jäger, die künftig Trichinenproben selbst entnehmen , müssen an der Schulung teilnehmen.

Nach § 6 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 der Tierischen Lebensmittelhygieneverordnung müssen Jäger/innen die Trichinenproben selbst entnehmen möchten für die erforderliche Kennzeichnung der Tierkörper, die Verwendung der Wildursprungsscheine und die Trichinenprobenentnahme eine besondere Trichinenprobenentnahme Schulung.

Nach Abschluss des Seminars wird der gesetzlich erforderliche Sachkundenachweis über die Entnahme von Trichinenproben beim Wildschwein und Dachsen vom Vetrinäramt ausgestellt.

Waffensachkunde

Für Sportschützen (§14 WaffG) oder Waffenträger (§ 28 WaffG) bieten wir die staatlich anerkannten Lehrgänge zur Waffensachkunde an.

Ziel ist das Bestehen der staatlich anerkannten Waffensachkundeprüfung gem. §7 Waffengesetz.

Der Teilnehmer ist nach dem Lehrgang in der Lage sowohl in Theorie als auch in der Praxis die Grundlagen für den sicheren Umgang mit Waffen zu beherrschen.  Er erhält alle Voraussetzungen für eine erfolgreiche Waffensachkundeprüfung. Der Lehrgang ist in einen theoretischen sowie einen praktischen Teil gegliedert.

Im theoretischen Teil werden folgende Themen behandelt:

  • Waffengesetz und Rechtsgrundlagen
  • Führen von Waffen
  • Erwerben und Überlassen von Waffen Schusswaffen und Munition
  • Anzeigepflichten

Beim praktischen Unterricht mit Unterweisung wird am Schießstand der sichere Umgang mit Munition und Waffen vermittelt. Zudem werden praktische Schießübungen mit den Teilnehmern durchgeführt.

Wiederladekurs

Das Wiederladen von Munition hat eine lange Tradition.

Das Wiederladen hat heute überwiegend sportlichen Charakter. Vor allem wegen der hohen Präzision schätzen Jäger und Sportschützen die wiedergeladene Munition, welche sich durch das genaue Abstimmen der Komponenten auf die Waffe erreichen lässt.

Wiederladekurse sind gesetzlich vorgeschrieben, um die Erlaubnis nach § 27 SprengG zu erlangen.

Voraussetzung zur Teilnahme ist ein Midestalter von 21 Jahren sowie eine gültige Unbedenklichkeitsbescheinigung (Zu beantragen beim Amt für öffentliche Sicherheit und Ordnung.)